GGastnutzerIch habe dieses Hotel gewählt, weil es in der Nähe meines Geschäftsreiseortes liegt. Mir ist bekannt, dass alle Hotels in Peking vor der Automesse ihre Preise erhöht haben, und ich hatte ohnehin keine hohen Erwartungen an das Atour; es entsprach genau meinen Erwartungen.
Bei der Buchung fiel mir der Unterschied bei der Ankunftszeit auf. Mein Flug ging abends, daher entschied ich mich natürlich für die Vorauszahlung. Kurz vor Abflug rief das Hotel jedoch an und teilte mir mit, dass ich bei Ankunft bezahlen müsse und das Zimmer anderweitig vergeben würde, falls ich nicht bis 18:00 Uhr eintreffen sollte. Zum Glück war mein Flug noch nicht gestartet, sonst hätte ich spät abends noch nach einer Unterkunft suchen müssen. Das mag zwar einer der Vorteile einer Ctrip-Diamond-Mitgliedschaft sein, ist aber wirklich unnötig und ziemlich unpraktisch.
Der Fahrer wollte nachts nicht einmal in die Gassen fahren, sodass ich meinen Koffer selbst über 200 Meter zum Hotel schleppen musste. Der Service war freundlich; ich bekam ein Zimmer-Upgrade und Frühstück. Besonders aufmerksam fand ich den kostenlosen Porridge, der von 21:30 Uhr bis 23:00 Uhr angeboten wurde. Ich hatte noch nicht zu Abend gegessen; ich war im Flugzeug eingeschlafen und total ausgehungert. Solche Aufmerksamkeiten findet man normalerweise nur in Luxushotels; Atour ist wirklich sehr großzügig.
Apropos Zimmer: Ich hatte ursprünglich eine Suite mit Schreibtisch gebucht, da ich ihn zum Arbeiten brauchte. Das sogenannte Upgrade bestand lediglich darin, die ursprüngliche Sofaecke in eine separate Badewanne umzuwandeln und einen geschwungenen Weg anzulegen, um den Eingangsbereich zu vergrößern. Zwischen Arbeitsbereich und Schlafbereich befindet sich eine Stufe – ich verstehe diese Gestaltung überhaupt nicht. Vor allem, da ich mich erst kürzlich von einem Bruch erholt habe und mein Fuß auf Geschäftsreisen nachts ohnehin schon sehr schmerzte, war es wirklich unangenehm, jedes Mal die Stufen rauf und runter gehen zu müssen. Ohne meine Fußprobleme würde ich die Anordnung der Badewanne höher als das Bett und die Lage von Badewanne und Badezimmer an gegenüberliegenden Enden der längsten Raumdiagonale nicht verstehen. Hat der Designer überhaupt an die Bewegungsabläufe der Nutzer gedacht? Oder war es nur zum Fotografieren gedacht?
Die Box für Tee- und Kaffeebeutel auf dem Schreibtisch ist auch rätselhaft. Sie ist so groß, bietet aber kaum Platz. Am meisten stört mich, dass sie nicht einmal minimalistisch gestaltet ist; eine Seite hat einen kleinen dreieckigen Vorsprung, der an das „A“ in „Atour“ erinnert. Dieser muss exakt ausgerichtet werden, um den Deckel zu schließen, was für Gäste unnötig umständlich ist.
Für Geschäftsreisende ist ein leistungsstarkes und stabiles Netzwerk unerlässlich, und diese Situation ist verwirrend. Mein Handy konnte sich verbinden, aber als mein Computer verbunden war, öffneten sich keine Webseiten; nur WeChat funktionierte. Ich musste die ganze Zeit über meinen Hotspot arbeiten. Neben der Toilette hängt ein kleines Schild, angeblich für Beschwerden, aber dort gab es keinen Empfang, sodass ich es nicht scannen konnte.
Das Doppelwaschbecken im Badezimmer hatte keinen separaten Bereich, um Gäste ihre Sachen abzulegen. Ich musste ein Waschbecken zum Waschen und das andere zum Abstellen meiner Sachen benutzen.
Insgesamt wirkt dieses Hotel eher auf jüngere Reisende ausgerichtet und weniger geeignet für Geschäftsreisende.
Mir ist bewusst, dass die Hotelbranche hart umkämpft ist, aber was mich persönlich am meisten stört, ist der Druck, positive Bewertungen abzugeben. Wenn mir ein Mitarbeiter eine vorgefertigte Bewertung zum Kopieren und Einfügen anbietet, fühle ich mich verpflichtet, eine authentische Bewertung zu schreiben.
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