Ich habe das Hotel in letzter Minute, am Abend zuvor, gebucht.
Das Hotel bietet einen Shuttlebus nach Kami-Suwa an. Zwei Dinge sind zu beachten: Erstens, man muss im Voraus buchen. Ich habe am Abend zuvor ein Reservierungsformular auf der Website ausgefüllt und die Verfügbarkeit am nächsten Tag telefonisch bestätigt. Man kann auch direkt telefonisch buchen. Zweitens, mir ist bei der Buchung nicht aufgefallen, dass der Shuttle nicht am Taxistand oder Parkplatz vor Kami-Suwa abfährt. Man muss eine Fußgängerbrücke überqueren, um zur Haltestelle (auf der Westseite) zu gelangen.
Der Suwa-See liegt direkt vor dem Hotel, und im Süden kann man den Fuji sehen. Das Onsen (Thermalbad) ist schön und verfügt über mehrere Bäder, darunter auch ein Freiluftbad.
Das Hotel hat ein eigenes chinesisches Restaurant. Wir kamen spät vom Tateishi-Park zurück und bestellten Mapo-Tofu-Nudeln und Nudeln mit Sauer-Scharf-Suppe. Ja, Nudeln! Ehrlich gesagt bin ich bei solchen Gerichten ziemlich wählerisch. Das Mapo Tofu wurde mit Rinderhackfleisch und chinesischen Gewürzen zubereitet, die Sauer-Scharf-Suppe mit Bambussprossen und Meeresfrüchtebrühe. Wäre sie nicht für japanische Verhältnisse zu süß gewesen und mit Nudeln serviert worden, hätte ich ihr die volle Punktzahl gegeben. Wir haben aber alles aufgegessen.
Das Hotelzimmer ist im japanischen Stil eingerichtet, und die Betten wurden uns beim Abendessen gemacht. Wir haben die heißen Quellen genutzt, eine drinnen und eine draußen – beide waren sehr angenehm.
Das Hotel war eine positive Überraschung, ein völlig unerwarteter Fund.
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