SS. KhinIch habe dieses Hotel zweimal gebucht – einmal gleich nach meiner Landung in Almaty und noch einmal an meinem letzten Abend vor meinem Abflug. Durch puren Zufall (oder Schicksal) bekam ich beide Male dasselbe Zimmer – Zimmer 4, Ebene 2. Sagen wir einfach, es war eine interessante kleine Fallstudie zur Beständigkeit von Hotels.
Lage & Check-in
Das Hotel liegt am oberen Ende der Stadt, was, wie mich jeder Autofahrer erinnerte, vor allem eines bedeutet: Stau. Stoßzeiten sind nichts für schwache Nerven. Trotzdem ist es eine tolle Lage – viele Restaurants und Cafés sind fußläufig erreichbar, falls man keine Lust hat, in der Hotellounge zu speisen. Der Check-in verlief beide Male schnell und problemlos – genau das, was man sich nach einem Flug wünscht.
Erster Aufenthalt: Ein vielversprechender Start
Das Zimmer war geräumig und sauber – immer ein guter erster Eindruck. Das Badezimmer war ebenso großzügig, und ich muss sagen, der Wasserdruck war der Hammer. Allerdings hatte jemand offensichtlich Humor bei der Platzierung der Handtuchhaken. Sagen wir einfach, es erforderte sowohl Flexibilität als auch Strategie, sein Handtuch zu holen, ohne den Boden zu durchnässen.
Die Badewanne war zwar blitzsauber, aber etwas rutschig – nicht ideal, wenn man älter ist oder das Gleichgewicht eines Giraffenbabys hat (ich bin weder das eine noch das andere, aber mir fällt so etwas auf).
Was den Fernseher angeht, habe ich mir nicht einmal die Mühe gemacht. Jedes Mal, wenn ich irgendwo neu übernachte, gibt es diese „Mit Netzwerk verbinden, anmelden, diese obskure Taste drücken“-Saga. Tut mir leid, ich bin im Urlaub und führe kein Technikexperiment durch.
Die Klimaanlage hingegen war ein kleines Rätsel. Ich habe gut fünf Minuten damit verbracht, die Fernbedienung wie einen Zauberstab zu schwenken, bevor mir klar wurde, dass der elegante „Bilderrahmen“ an der Wand die Klimaanlage war. Nachdem ich sie identifiziert hatte, funktionierte sie wunderbar.
Das Frühstück war à la carte, größtenteils im westlichen Stil, und ein schöner Start in den Morgen, bevor ich losfuhr.
Zweiter Aufenthalt: Die Deckenchroniken
Schneller Vorlauf zu meiner letzten Nacht in Almaty. Dasselbe Zimmer, dieselbe Einrichtung – aber diesmal wirkte die Decke … kleiner? Entweder ist sie eingelaufen, oder das Hotel entschied, dass ich so klein aussah, dass ich keine große Bettdecke brauchte. Ich konnte nur zugedeckt bleiben, wenn ich mich wie eine Garnele zusammenrollte.
Dann sorgte die Klimaanlage für etwas Dramatisches. Sie schaltete sich alle 20 Sekunden ab. Ich tauschte die Batterien aus, rief die Rezeption an und fragte mich sogar kurz, ob ich einen geisterhaften Zimmergenossen hätte. Nichts half. Schließlich gab ich auf und ergab mich meinem warmen Schicksal.
Abschließende Gedanken
Würde ich wieder hier übernachten? Wahrscheinlich ja. Das Zimmer war komfortabel, der Service freundlich, und als alles funktionierte, war es wirklich ein angenehmer Aufenthalt. Klar, es gab ein paar Macken – aber genau das macht Reisen zu Geschichten, nicht wahr?
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