GGastnutzerWir hatten dieses Zimmer extra für Billie Eilishs Konzert gebucht, und ehrlich gesagt, war sein einziger Vorteil die Lage. Beim Betreten des Zimmers flackerte eine Lampe, eine andere war komplett ausgefallen. Nachdem wir aber alle Lichter eingeschaltet hatten, schien die Helligkeit insgesamt akzeptabel, und da wir es eilig hatten, zum Konzert zu kommen, verzichteten wir auf eine Reparatur. Nach dem Konzert gingen wir zurück ins Zimmer, zogen uns aus und duschten – und waren völlig überfordert. Das Wasser war kochend heiß und ließ sich nicht abkühlen. Wir mussten uns anziehen und den Service rufen. Ein junger Angestellter kam und versuchte hektisch, das Problem zu beheben, stellte aber fest, dass der Wasserhahn kaputt und nicht zu reparieren war. Nach Rücksprache mit seinen Vorgesetzten schlug er vor, wir sollten im Nebenraum duschen und dann in diesem Zimmer weiterschlafen. Was für ein Unsinn! Sollte der Nebenraum eine Gemeinschaftsdusche sein? Das war uns zu umständlich, also lehnten wir ab. Nach einer weiteren Rücksprache bot man uns schließlich ein frisch renoviertes Zimmer an. Wir hatten im 9. Stock gebucht, wurden aber in den 14. verlegt. Das Zimmer war zwar besser, aber es war fast 23 Uhr, und wir hatten bereits fast eine Stunde damit verbracht, unser verstreutes Gepäck zu sortieren, bevor wir es nach oben bringen konnten. Wir boten als Entschädigung das Frühstück für den nächsten Tag an. Da der Kellner sich nicht entscheiden konnte, holte er eine resolute Vorgesetzte hinzu. Von dem Moment an, als sie hereinkam, bis zum Schluss entschuldigte sie sich nicht und wiederholte immer wieder dieselben zwei Sätze: Entweder wir gehen zurück in die Dusche nebenan und schlafen, oder wir bekommen ein besseres Zimmer im 14. Stock. Nach langem Hin und Her wurde es zu spät, also gaben wir widerwillig nach und gingen zurück in den 9. Stock, um unser Gepäck zu packen und in den 14. Stock umzuziehen. Der Kellner hatte sogar angeboten, einen Gepäckwagen bereitzustellen. Nachdem wir jedoch fertig gepackt hatten, fanden wir nur einen Gepäckwagen vor der Tür vor; von Personal war keine Spur. Seufz… das war wirklich eine hautnahe Erfahrung mit japanischem Service!
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