Das Volkskundemuseum in der Altstadt ist ein echter Geheimtipp. Der Eintritt ist frei, und obwohl das Museum nicht groß ist, sind die Ausstellungsstücke faszinierend. Es handelt sich um alte Gegenstände, die von einfachen Familien aus der Gegend benutzt wurden – Spinnräder, Zuckerformen, alte Petroleumlampen – zu jedem Stück gibt es eine kleine Geschichte über lokale Bräuche. Die Museumsführerin ist eine pensionierte Lehrerin, die die Geschichten lebendig und fesselnd erzählt, ganz anders als die langweiligen, auswendig gelernten Erklärungen. Ein Besuch dauert nur etwas über eine Stunde, und man lernt so viele lokale Geschichten kennen – viel interessanter als der Besuch eines großen Museums voller Repliken.