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Jinguo Museum

Jinguo Museum

4,9
4,7/5
320 Bewertungen

Das Jin-Staat-Museum befindet sich im Dorf Qucun im Kreis Quwo und ist das erste Museum in der Provinz, das sich dem kulturellen Erbe des Jin-Staates widmet. Es wurde auf der Grundlage der nationalen Schutzeinheit für kulturelle Relikte, der "Quwo-Tianma-Stätte", errichtet und am Nationalfeiertag 2014 offiziell eröffnet. Es ist das erste große Ruinenmuseum in der Provinz Shanxi, das die Sammlung, den Schutz, die Erforschung und die Ausstellung von kulturellen Relikten und historischen Stätten vereint. Es dient als Plattform, um die historische und kulturelle Landschaft des Jin-Staates umfassend zu präsentieren. Das Jin-Staat-Museum steht ganz im Zeichen der Jin-Kultur und präsentiert drei Highlights: die Geschichte des Jin-Staats, die Ausgrabungsgeschichte und die Ausstellung der archäologischen Stätte. Die historisch-kulturelle Ausstellungshalle folgt dem roten Faden der Jin-Geschichte und zeigt anhand zahlreicher wertvoller Artefakte, die aus den Gräbern der Jin-Herrscher geborgen wurden, eine Reihe bedeutender Ereignisse, die den Verlauf der antiken chinesischen Geschichte maßgeblich beeinflussten. Dazu gehören die Gründung des Staates Tang durch Shuyu um 1040 v. Chr., die Umbenennung in Jin durch Xiefu, die Loyalität von Wenhou zum König, die territoriale Expansion unter Xiangong, die Hegemonie von Wengong, die Herrschaft der Sechs Minister und die Teilung des Jin-Staates durch die Drei Familien. Die Ausstellungshalle zur Ausgrabungsgeschichte dokumentiert die mühevolle Arbeit von drei Generationen von Archäologen der Peking-Universität und des Archäologischen Instituts der Provinz Shanxi, die durch umfangreiche Recherchen und Beweissuche eine Reihe bedeutender Entdeckungen machten. Die Ausstellung der archäologischen Stätte präsentiert mit individuellen Darstellungsmethoden für jede Stätte vor allem vier Gruppen von Gräbern der Jin-Herrscher und ihrer Gemahlinnen sowie drei Wagen- und Pferdegruben, die den Besuchern ein Panorama der Bestattungskultur von Fürsten und Königen während der Zhou-Dynastie vermitteln. Die "Quwo-Tianma-Stätte", in der sich das Jin-Staat-Museum befindet, ist von beeindruckender Größe. Sie erstreckt sich von Tianma-Dorf im Kreis Yicheng im Osten bis nach Quwo im Kreis Quwo im Westen, vom Ufer des Fu-Flusses im Süden bis zu den Qiaoshan-Hängen im Norden. Die Stätte ist 3.800 Meter lang in Ost-West-Richtung und 2.800 Meter breit in Nord-Süd-Richtung, mit einer Fläche von fast 11 Quadratkilometern. Durch umfangreiche Erkundungen und Ausgrabungen der Peking-Universität und des Archäologischen Instituts von Shanxi über mehr als ein Jahrzehnt wurden insgesamt 12.000 Quadratmeter freigelegt, über 1.000 Gräber ausgehoben, darunter mehr als 800 Gräber aus der Zhou-Dynastie. Besonders im Kernbereich der Stätte wurden neun Gruppen mit neunzehn Gräbern früher Herrscher des Jin-Staates und ihrer Gemahlinnen entdeckt, sowie zehn Wagen- und Pferdegruben. Über 12.000 wertvolle Kulturgegenstände wurden geborgen. Diese Entdeckungen lieferten wichtige Beiträge zur Lösung der Chronologie der westlichen Zhou-Könige im Rahmen des chinesischen "Xia-Shang-Zhou Chronologie-Projekts". Die Stätte wurde zu einem der zehn bedeutendsten archäologischen Funde Chinas in den Jahren 1992 und 1993 gewählt und 2001 als eine der hundert wichtigsten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts in China ausgezeichnet.

Quwo · 13,5 km vom Stadtzentrum
Historisches Museum Shaanxi
2026 Asia 100 - Familienfreundliche Attraktionen

Historisches Museum Shaanxi

9,5
4,8/5
35296 Bewertungen

Das Historische Museum Shaanxi ist ein großes modernes Museum, das nach der Reform- und Öffnungspolitik Chinas errichtet wurde und 1991 offiziell eröffnete. Das Gebäude wurde vom Architekten Zhang Jinqiu entworfen und folgt einer Architektur des Tang-Stils mit einem „zentralen Palastsaal und vier Ecktürmen"; die Anlage ist achsensymmetrisch und klar in Haupt- und Nebenelemente gegliedert; 2016 wurde sie in die erste Liste des „Architekturerbes Chinas aus dem 20. Jahrhundert" aufgenommen. Shaanxi war einst politisches Zentrum von Dynastien wie Zhou, Qin, Han und Tang; die Sammlung des Museums umfasst eine Million Jahre Geschichte und erstreckt sich über Gattungen wie Bronzegefäße der Shang- und Zhou-Zeit, Grabbeigaben aus Ton aus verschiedenen Dynastien, Gold- und Silberarbeiten der Han- und Tang-Zeit sowie Wandmalereien aus Tang-Gräbern, mit insgesamt über einer Million Objekten. Die ständige Ausstellung „Die antike Zivilisation Shaanxis" folgt in ihrer Hauptlinie der zeitlichen Abfolge und präsentiert in drei Ausstellungsräumen den historischen Verlauf vom prähistorischen Lantian-Menschen bis zum Vorabend des Opiumkriegs, wobei die vier Abschnitte Zhou, Qin, Han und Tang Schwerpunkte bilden. Beiderseits der zentralen Halle befinden sich je eine Sonderausstellung: Auf der Westseite zeigt die Ausstellung „Hinterlassene Schätze der Großtang – Funde aus dem Depot von Hejiacun" konzentriert Meisterwerke der Gold- und Silberarbeiten der Hochtang-Zeit; auf der Ostseite präsentiert die „Schatzkammer der Wandmalereien der Tang-Zeit" Originale von Wandmalereien, die aus Tang-Gräbern abgenommen wurden, mit Motiven wie Figuren, Architektur und Wachen; dies ist eine einzigartige Sammlungsgattung des Museums. Unter den zahlreichen Objekten des Museums fallen einige besonders auf. Der mit Gold eingelegte Achatbecher mit Tierkopf stammt aus dem Depot von Hejiacun und wurde aus einem ganzen Stück gebänderter Achat in Form eines gebogenen Tierkopfes gearbeitet; er ähnelt den Rhyta-Ziegenkopfbechern aus Zentralasien und zählt zu den ersten für die Ausfuhr (ins Ausland) gesperrten Kulturgütern. Die dreifarbige Kamelplastik mit Musikanten und Sängern gibt lebendig die lebhafte Szene wieder, in der auf dem Kamelrücken Musiker spielen und Sänger auftreten; die Glasurfarben sind leuchtend und die Figuren zeigen unterschiedliche Mienen. Das Kaiseringemahlssiegel wurde aus weißem Hetian-Nephrit der Westlichen Han-Zeit gefertigt und trägt oben einen Knauf in Form eines Drachen; es ist das bislang entdeckte materielle Exemplar eines kaiserlichen Gemahlssiegels der Han-Zeit. Darüber hinaus besitzen auch der vergoldete Silberkrug mit tanzendem Pferd und Becher im Maul, der seladonfarbene Krug mit Bügelgriff und umgekehrtem Ausguss sowie die Schale mit schwarzer Glasur und Öltropfenmuster jeweils eigene Besonderheiten. Die im Depot von Hejiacun ausgegrabenen Gold- und Silberarbeiten sind konzentriert im Sonderausstellungsraum präsentiert und bilden einen Schwerpunkt des Besuchs; es empfiehlt sich, ausreichend Zeit für eine eingehende Betrachtung einzuplanen.

China · Xi'an

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Kostenlose Aktivitäten in Quwo

Was Reisende über Quwo sagen

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许泱流18. Oktober 2026
5,0
Das Jin-Staatsmuseum, das nach Renovierungsarbeiten zum Mittherbstfest wiedereröffnet wurde, gliedert sich in drei Hauptbereiche: Der erste Bereich widmet sich der Geschichte und den antiken Artefakten des Jin-Staates und der Zeit vor der Qin-Dynastie; der zweite Bereich präsentiert realistische Darstellungen von Gräbern aus der Jin-Zeit; und der dritte Bereich zeigt Porzellan. Die Ausstellungsstücke sind übersichtlich angeordnet und bieten ein umfassendes Erlebnis – vom Verstehen und Lesen über die Geschichte bis hin zum Erleben ihrer Spuren.

Jinguo Museum

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清风若溪8. September 2023
4,0
Das Museum der alten Hauptstadt des Jin-Staates: Es befindet sich im Jinbo-Park an der Fuxi-Straße in Houma, Provinz Shanxi, und ist ein Spezialmuseum, das die Xintian-Kultur des Jin-Staates präsentiert. Das Museum ist in zwei Hauptbereiche mit vier Ausstellungshallen unterteilt und zeigt fast 500 Artefakte.

Houma Jinguo Gudu Museum

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Jieyu18. Februar 2026
4,0
Das Gebiet ist insgesamt recht groß, und die Planung und Gestaltung sind im Allgemeinen gelungen. Es bietet eine malerische Landschaft mit Bergen, Wasser und kulturellen Elementen. Die Wasserfläche ist beträchtlich, und auch der Stausee hat ein großes Fassungsvermögen. Allerdings scheint es nachträglich bebaut worden zu sein, da mehrere Gebäude unter Wasser liegen. Es gibt dort zahlreiche Geschäfte, die ein vielfältiges Angebot an Gastronomie und Unterhaltung bieten. Der größte Nachteil ist die extrem schwierige Parkplatzsituation an Feiertagen. Der Parkplatz liegt recht weit vom Landschaftsschutzgebiet entfernt und kostet 10 Yuan pro Fahrzeug.

Quwoxian Chunqiu Jin Guocheng Sceneic Area

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孤独的隐者11. Februar 2026
5,0
Der Longxing-Tempel, ein nationales Kulturdenkmal, besticht durch seine reiche historische Atmosphäre. Wir waren zufällig zur Mittagszeit in der Pagode. Der Aufstieg mit Händen und Füßen bot eine fantastische Aussicht und war ein unvergessliches Erlebnis. Ein wahrer Schatz unter den Tempeln – absolut empfehlenswert!

Longxing Temple

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行走毛毛8. Juli 2026
4,0
Obwohl es sich nur um ein Tor an der Straße handelt, das noch immer als Durchgang dient, ist es ein bedeutendes Kulturdenkmal. Viele Kulturliebhaber kommen extra hierher, um Fotos zu machen. Die Einheimischen sind neugierig, was daran so besonders ist. Das ist wohl das Wesen des Tourismus.

Nanfan Stone Memorial Archway

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行走毛毛17. November 2025
5,0
Manche Sehenswürdigkeiten werden ihre frühere Ruhe nie wiedererlangen. So gibt es beispielsweise eine Gruppe antiker Gebäude, die einst so still und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Jetzt, da sie geöffnet sind, herrscht dort ständig großer Andrang. Manche behaupten, das Tor sei verbarrikadiert und es könnte in Zukunft Eintritt verlangt werden.

Fencheng Ancient Building Complex

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Justin & Anna7. November 2026
5,0
Wir hatten eine fantastische Zeit hier. Unser Guide Zhang kommt schon seit über 20 Jahren hierher und kennt den Ort wie seine Westentasche (sogar Details wie die VIP-Toiletten, haha). Ich kann ihn wärmstens empfehlen, da er mehrere Sprachen spricht und uns sogar geholfen hat, Tickets für eine andere Show zu besorgen.

Mausoleum Qin Shihuangdis

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翱翔的大鲨鱼13. Juni 2026
4,0
Da ich schon mal da war, beschloss ich, einen Blick darauf zu werfen, aber es gab nicht wirklich viel zu sehen. Die Gebäude wirkten zu künstlich. Abgesehen von der Architektur konnte ich keine der ursprünglichen Strukturen erkennen. Das dahinterliegende Wohngebiet ist durchaus einen Besuch wert, aber leider hatte ich es eilig und keine Zeit, es richtig zu genießen.

Jiangzhou Prefecture Scenic Area

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M51***3226. Oktober 2026
5,0
Die schönste Guanyin überquert das Meer – Vergangenheit und Gegenwart des Fusheng-Tempels in Xinjiang Der Fusheng-Tempel, der Wu Cheng'en zu seinem Roman *Die Reise nach Westen* inspiriert haben soll, blickt auf eine über 1400-jährige Geschichte zurück. Errichtet während der Nördlichen Qi-Dynastie, wurde er von Kaiser Taizong der Tang-Dynastie (627–649 n. Chr.) in Auftrag gegeben und sollte dem aufrechten und ehrlichen Lin Xiangru, einem hochrangigen Beamten des Dorfes, gewidmet sein. Daher stammt auch der Name des Tempels: „Kleine Leiyin“. Der Tempel vereint konfuzianische, buddhistische und taoistische Elemente. Während der Jin-Dynastie trug er offiziell den Namen „Fushengyuan“, der später in Fusheng-Tempel geändert wurde. Kaiserliche Erlasse und Inschriften auf dem Tempelgelände belegen dies. Die Haupthalle des Fusheng-Tempels, die Amitabha-Halle, beherbergt die Drei Westlichen Heiligen: Amitabha Buddha als Hauptgottheit, flankiert von den Bodhisattvas Guanyin und Mahasthamaprapta, die das Westliche Paradies bilden. Die Statuen sind allesamt Originalwerke aus der Yuan-Dynastie. Der Altar ist von den Sechzehn Arhats und den Vier Himmelskönigen umgeben, die während der Ming- und Qing-Dynastie hinzugefügt wurden. In der Halle der Himmelskönige befanden sich einst die beiden Generäle Heng und Ha, Zheng Lun und Chen Qi, die für die Bewachung des Bergtors und die Sicherheit des Tempels verantwortlich waren. Doch sie sind nicht mehr da, und auch der Tempel ist... leider... Die Rückseite der Buddha-Statue ist mit Statuen von Guanyin des Südmeeres, Sudhana und dem Strahlenden König geschmückt, die ebenfalls Originalwerke aus der Yuan-Dynastie sind. Guanyin des Südmeeres gilt als die schönste und ist in der „Gesamtsammlung chinesischer Kunst“ enthalten. Unten befanden sich ursprünglich Statuen von Tang Sanzang und seinen Schülern, von denen heute nur noch die affenförmigen Fragmente erhalten sind: mit spitzem Mund und feurigen Augen, einem Rattenkopfhut und einer lebhaften Haltung, die Sun Wukong sehr ähnelt. Das Reittier zu Guanyins Füßen ist der Goldhaarige Brüller, die ursprüngliche Gestalt von Sai Tai Sui aus „Die Reise nach Westen“. Die Details der Skulptur (Geweih, Adlerkrallen, Fischschuppen) entsprechen exakt der Beschreibung im Roman. Der geldverstreuende Junge zu ihren Füßen stellt den Roten Jungen dar, und der Drachenkönig und der Schildkröten-Premierminister darunter verkörpern die Szene des Ostmeer-Drachenpalastes. Die dreiköpfigen, sechsarmigen Ming-Könige zu beiden Seiten, die auf Windfeuerrädern reiten, sind künstlerische Darstellungen der beiden Generäle Heng und Ha. Der Film *Black Myth: Wukong* verwendet diese direkt als Vorlage für die Charaktere. Der Fuksheng-Tempel, auch bekannt als Kleiner Leiyin-Tempel, trägt an seinem Eingang eine Inschrift, die ebenfalls dem gelbhaarigen Monster zugeschrieben wird, das den Leiyin-Tempel verkörpert. Die Skulptur entstand 300 Jahre vor Wu Cheng'ens „Reise nach Westen“. Es wird allgemein angenommen, dass Wu Cheng'en diese Skulptur während seiner Reisen durch Shanxi sah und dadurch zu seinem Werk inspiriert wurde. Obwohl es keine gesicherten Belege gibt, erscheint mir die Darstellung authentisch; wie sonst könnte es ein solcher Zufall sein? Die Szene zeigt Guanyin, wie sie das Meer überquert, um alle Wesen zu erlösen, was mit Wu Cheng'ens Darstellung der Guanyin des Südmeeres übereinstimmt. Sie ist unglaublich schön!

Fusheng Temple

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Anonymous user1. November 2026
5,0
Eines der drei besten Museen Chinas. Ein absolutes Muss in Xi'an. Zahlreiche Artefakte. Unbedingt einen Guide buchen, da die Tickets sehr schwer zu bekommen sind. Ich habe über TripAdvisor einen Guide inklusive Eintrittskarte engagiert. Trotzdem ist es dort extrem voll. Die Warteschlange ist ewig lang und unübersichtlich. Dennoch ein lohnendes Ziel für Geschichtsinteressierte.

Historisches Museum Shaanxi

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