Begegnung mit der Altstadt von Shuhe: Eine ganz neue Schönheit in Lijiang entdecken
Bevor ich nach Lijiang reiste, blätterte ich durch verschiedene Reiseführer und war mir unsicher, welche Altstadt ich zuerst besuchen sollte. Schließlich entschied ich mich für Shuhe – und das war eine unglaublich kluge Entscheidung!
Antiker Charme, Ruhe und Gemütlichkeit
Die Altstadt von Shuhe zu betreten, ist wie eine Reise in eine längst vergangene Welt. Die meisten Gebäude bewahren den schlichten und rustikalen Naxi-Stil mit blauen Ziegeln und weißen Wänden, harmonisch und ordentlich angeordnet. Auf den gewundenen Steinpfaden spürt man deutlich die Spuren der Zeit. Im Vergleich zu anderen beliebten Altstadtvierteln gibt es hier nicht viele Touristen; keine Menschenmassen, keine lauten Händler – alles ist ruhig und friedlich. Ich suchte mir eine Bank am Fluss, beobachtete das Plätschern des Wassers und die vorbeischwimmenden Enten. In diesem Moment beruhigte sich meine innere Unruhe augenblicklich, und ich genoss einfach diese Stille.
Eine traumhafte Wasserlandschaft, wie ein Gedicht oder ein Gemälde
Das Wasser in der Altstadt von Shuhe ist ein absolutes Highlight. Der Jiuding Longtan ist kristallklar und spiegelt die grünen Bäume und alten Gebäude am Ufer wider – wie ein natürliches Tuschegemälde. Beim Spaziergang am Flussufer wiegen sich die Trauerweiden sanft im Wind, eine leichte Brise streichelt das Gesicht, und ein erfrischender Duft liegt in der Luft. Auch die Gegend um die „Fliegenden Blumen, die das Wasser berühren“ ist wunderschön: Der Bach stürzt von der Höhe herab und spritzt Wasserschichten auf, die im Sonnenlicht golden schimmern. Jedes Foto, das hier aufgenommen wird, ist ein Meisterwerk – ganz ohne Filter.
Reich an Kultur, Bewahrung der Klassiker
Die Altstadt beherbergt viele Geschäfte und Werkstätten, die die Naxi-Kultur bewahren. Ich besuchte eine Dongba-Papierwerkstatt und konnte den Herstellungsprozess des Dongba-Papiers hautnah miterleben. Die komplexen Arbeitsschritte und die konzentrierte Hingabe der Handwerker haben mich tief beeindruckt. Der Laden bot auch viele Notizbücher, Lesezeichen und andere Kunsthandwerksartikel aus Dongba-Papier an, die einen ganz besonderen ethnischen Charme versprühten; ich kaufte einige als Souvenirs. Außerdem sollte man sich das Museum der Alten Tee-Pferde-Straße nicht entgehen lassen. Es zeigt viele Artefakte und Materialien, die mit der Alten Tee-Pferde-Straße in Verbindung stehen, sodass ich die Karawanen, die diese alte Route bereisten, fast vor mir sehen konnte und ein tieferes Verständnis für die Geschichte und Kultur der Naxi erlangte.
Köstliches Essen, unvergessliche Aromen
Auch das Essen in der Altstadt von Shuhe war ein Genuss. Ich probierte Omas eingelegte Schweinerippchen; der riesige Topf mit den eingelegten Schweinerippchen enthielt festes, herzhaftes Fleisch, und die Beilagen im Topf hatten den Geschmack der Brühe aufgesogen – es war unglaublich lecker. Es gab auch gegrillten Fisch nach Naxi-Art; der Fisch war außen knusprig und innen zart, mit einer speziellen würzigen Soße überzogen – er war duftend, würzig und köstlich, ein wahrhaft himmlisches Erlebnis. Oh, und unbedingt die lokalen Blumenkuchen probieren! Frisch gebacken, außen knusprig und gefüllt mit süßen Rosenblättern; die Aromen von Blüten und Weizen harmonieren perfekt, und ich habe gleich mehrere auf einmal verputzt.
Gute Verkehrsanbindung, leicht erreichbar
Von der Altstadt Lijiangs aus ist die Anreise sehr einfach. Ich habe den Bus Nr. 11 genommen; die Fahrt ist günstig, und man kann unterwegs die Stadtkulisse genießen. Wenn es schnell gehen muss, kann man auch ein Taxi nehmen, das etwa 15 Minuten dauert und nicht teuer ist.
Tipps für einen gelungenen Ausflug:
1. Kommen Sie früh morgens, um den Menschenmassen und der schönsten Aussicht zu entgehen und um Warteschlangen für Fotos zu vermeiden.
2. Handeln Sie beim Kauf von Kunsthandwerk; so können Sie viel Geld sparen.
3. Das Kopfsteinpflaster ist etwas uneben, tragen Sie daher bequeme, flache Schuhe.
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