Carcassonne wurde bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden römischen Stadt. Im 4. Jahrhundert wurde es befestigt und war im Mittelalter ein strategisch wichtiger Ort. Seine endgültige Form erhielt es im 13. Jahrhundert, als der König beschloss, die charakteristischen doppelten Stadtmauern zu errichten und die Burg zu erweitern. Die Stadt wurde im 19. Jahrhundert von Viollet-le-Duc restauriert und ist ein Zeugnis von 1.000 Jahren Militärarchitektur und 2.500 Jahren Geschichte.
Nach der Zerstörung durch den Albigenserkreuzzug (1209-1229), die Inquisition und die Vertreibung der Familie Trencavel, wurde Eugène Viollet-le-Duc 1844 vom französischen Staat beauftragt, die Stadt der Katharer wiederherzustellen. Unter der Leitung seines Schülers Paul Boeswillwald 1911 fertiggestellt, erstrahlte die königliche Stadt wieder in ihrem ursprünglichen Glanz und wurde schließlich 1997 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Bei dieser neu hinzugefügten, selbst geführten Tourvariante können Gäste die atemberaubende Aussicht von den mittelalterlichen westlichen Wallanlagen genießen.
