Die Tour ist in drei fantasievoll benannte Abschnitte unterteilt: California Gulch, Fifth Street bis Little Jonny Mine und Seventh Street bis Stumptown. Jeder Abschnitt beleuchtet die zentrale Rolle des Bergbaugebiets bei der Förderung von 3,3 Millionen Unzen Gold und 265 Millionen Unzen Silber von 1860 bis zur Schließung der Black Cloud Mine im Jahr 1999.
Zu den wichtigsten Stationen gehören die Harrison Reduction Works, eine von 17 Schmelzanlagen, die zwischen 1879 und 1960 in Betrieb waren, sowie Oro City, wo der Goldsucher Abe Lee 1860 Seifengold entdeckte. Dies löste den Bergbauboom in Leadville aus, der den reichsten Goldfund des Pikes Peak Goldrauschs darstellte.
Fryer Hill war ein Hotspot für Silber und beherbergte die Robert E. Lee Mine, die als „Das Silbertresor“ bekannt war und bis 1882 3 Millionen Dollar einbrachte, sowie die Little Pittsburg, die Tabor mit einem Einsatz von 17 Dollar ein Vermögen bescherte. Stumptown ist eine Geisterstadt, in der Molly Brown Anfang der 1880er kurz lebte, während das Ibex Mine Complex die Stadt Ibex und fünf Minenschächte umfasst. Hier brachte J.J. Browns innovative Lösung für Drainageprobleme ihm einen Anteil am Kupfer- und Goldreichtum der Mine ein und festigte den Wohlstand der Browns.
Die Strecke bietet mehr als nur Geschichte; sie ist ein Augenschmaus für Fotografen und Naturliebhaber. Die Landschaft, eingerahmt von Colorados höchsten Gipfeln, Mount Elbert und Mount Massive, umfasst weite Ausblicke auf den Turquoise Lake und Überreste von Bergbaustrukturen wie Fördertürme und Erzbunker.
