Ein kurzer Ausflug im Frühling, um Hirtentäschel zu sammeln, ist ein wahrer Genuss auf dem Land. Mit einem kleinen Korb in der Hand macht man sich auf den Weg zu den Feldrändern. Der Hirtentäschel versteckt sich unter dem welken Gras, seine Blätter sind fein gezackt. Vorsichtig gräbt man ihn aus, sein frischer, erdiger Duft erfüllt die Luft. Man füllt den Korb, bringt ihn nach Hause, wäscht ihn, schneidet ihn klein und bereitet daraus Wan-Tan zu. Sie sind so köstlich, dass man die Brühe am liebsten pur trinken möchte! Diese Frische, direkt vom Feld gesammelt, ist unvergleichlich mit abgepacktem Gemüse aus dem Supermarkt. Und das leichte Schwitzen beim Sammeln macht das Essen noch schmackhafter.