Beim Einchecken wurde uns Hilfe für das Gepäck angekündigt. Nach einigen Minuten des Wartens haben wir unser Gepäck selbst vom Auto in die Lobby gestellt. Der Rezeptionist hat dann angeboten, die Koffer (zwei) auf das Zimmer zu bringen, während wir das Auto in die Tiefgarage gebracht haben. Leider hat der Rezeptionist nur einen Koffer auf‘s Zimmer gebracht, der zweite stand aber noch zur Selbstabholung in der Lobby bereit. In der Tiefgarage ist eine beachtliche Ansammlung von Sperrmüll zu bewundern (Fotos 1+2). Wegen des Regensturms sind wir zum Abendessen im Hotel geblieben. Im Restaurant wurden wir von unserem selbst gewählten Tisch an einen anderen gebeten, von dem wir nach zwei Minuten wieder aufstehen mussten (?), um an einem weiteren Tisch Platz zu nehmen. Das bestellte Wasser kam mit der Speisekarte. An unserem Tisch war, im Gegensatz zu den meisten anderen, kein Salz, kein Pfeffer, kein Aceto, kein Öl, kein Brot. Für die Vorspeise (Lachstatar) wurde Brot auch erst auf Nachfrage gebracht. Niemand hat uns nach weiteren Getränkewünschen befragt, oder zumindest die Weinkarte gereicht. Der „Chef de Service“ war ausschließlich mit einer Gruppe von offensichtlichen Günstlingen des Hotels beschäftigt. Das Frühstücksbuffet hat bestenfalls Reisebushotelcharakter und -qualität. Das Rührei war, um es mit Louis de Funès zu sagen, sechs Grad wärmer als ein Speiseeis. Wir haben in der Suite Stella genächtigt. Das ist die größte des Hotels; mit drei TV Geräten. Zwei davon haben funktioniert. Von den ca. fünfzehn angepriesenen TV Programmen auf Deutsch funktionierten nur drei. Ich war deswegen insgesamt dreimal mit der Bitte um Behebung an der Reception. Keine Verbesserung, keine Begründung dafür, keine Entschuldigung. In der Suite gibt es feuchtigkeitsgeschädigte Türen (Foto 3) und ein Reinigungsproblem im Bad, wahrscheinlich mit Schimmelbefall (Fotos 4 + 5). Die Fluchtstiege am obersten Podest ist möbliert (Foto 6). Ab dem zweiten Tag konnten wir in der Lobby eine große Auswahl an kieferchirurgischem Gerät bewundern (Foto 7). Bei der Abreise keine Frage nach der Zufriedenheit, oder der Wunsch für eine gute Heimreise. Positiv: Die freundlichen und aufmerksamen Mitarbeiter in der Hotelbar.