Gastnutzer
24. Januar 2025
Dies war mein 45. Aufenthalt an dieser Stelle 39 Mal im alten "Gorriones", 6 Mal im Innside. Leider bin ich nicht mehr so begeistert wie früher: Zwar sind Strand, Lagune, Landschaft im Ganzen unverändert – nichts beleidigt das Auge –, aber das Kitesurfen hat Überhand genommen, sodass man sich als Spaziergänger oder bei einem Bad im Meer oft belästigt – bei Schwimmen sogar bedroht – fühlt. Die "Badezone" ist winzig klein im Vergleich zu diesem riesigen Strand, und die Kite-Surfenden fahren gnadenlos bis nahe ans Ufer. Im Hotel hat mich der überaus freundliche und aufmerksame Service an der Rezeption, im Zimmer und insbesondere im Restaurant wieder außerordentliche Freude bereitet. Besonders erwähnen möchte ich die beiden Ivans und Sascha von der Rezeption, die immer eine Lösung für alles hatten; im Restaurant kannten mich alle namentlich, aber besonders haben sich Julia, Matteo, Pedro und Simone um mich gekümmert – das machte richtig glücklich! Unglücklich dagegen bin ich über die Hunde, die neuerdings zugelassen sind – bzw. über deren Halter:innen. Dass die Tiere kläffen, lässt sich wohl nicht vermeiden; wohl aber, dass sie sich ohne Handtuch oder Decke auf den Liegen wälzen, dass sie ins Restaurant dürfen und dort auch kläffen, vor allem aber gefüttert werden. Natürlich waschen oder desinfizieren sich die Halter:innen nicht anschließend die Hände, sondern gehen zum Büffet und fassen dort das Vorlegebesteck an. Das tun allerdings auch die keineswegs vereinzelten Gäste, die sich dort beim Auffüllen die Finger ablecken (!!!) oder bereits auf dem Weg vom Büffet zum Tisch das Essen in den Mund stopfen. Offen gestanden, mag ich in einer solchen Gesellschaft nicht meine Ferien verbringen – auch nicht zusammen mit jenen, die sich unter dem Tisch die Schuhe ausziehen. Andererseits habe ich viele reizende Menschen dort wiedergetroffen oder neu kennengelernt. Vielleicht ist das ein Teil der neuen Diversität, an die man sich wird gewöhnen müssen…???