🎟️ Ticketpreise für die Terrakotta-Armee
Wenn du die Terrakotta-Armee besichtigen möchtest, gibt es von Anfang an eine Sache, die du wissen solltest: Der Eintritt zu den Terrakotta-Kriegern ist kostenpflichtig. Angesichts der Bedeutung dieser archäologischen Stätte in China überrascht das jedoch kaum.
Das Beste daran ist, dass der Eintritt das gesamte Museum umfasst, also die drei Hauptgruben mit Tausenden von Soldaten sowie die Ausstellungen des Komplexes.
Der Eintrittspreis kann je nach Saison leicht variieren. Im Großteil des Jahres liegt er bei etwa 120 CNY, in der Nebensaison kann er leicht sinken.
Dies ist ein Richtpreis:
Tickettyp | Preis (CNY) | Ungefährer Preis (€) |
Standard-Eintrittskarte | 120 CNY | 15–16 € |
Nebensaison (ca.) | 100 CNY | 13 € |
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🕒 Öffnungszeiten der Terrakotta-Armee
Die Öffnungszeiten der Terrakotta-Armee sind ziemlich einfach zu merken. Das Museum ist von 08:30 bis 17:00 Uhr geöffnet, der Ticketverkauf endet um 16:30 Uhr, was auch der letzte Einlass ist. Ein kleiner Geheimtipp, den viele Reisende erst vor Ort entdecken: Früh am Morgen anzukommen, macht oft einen riesigen Unterschied. Denn ab dem Vormittag treffen immer mehr Reisegruppen ein und es wird deutlich trubeliger.
🕒 Informationen | ⏰ Öffnungszeiten |
Eröffnung des Museums | 08:30 Uhr |
Letzter Einlass | 16:30 Uhr |
Ticketverkauf beendet | 16:30 Uhr |
Museumsschließung | 17:00 Uhr |
Empfohlene Besuchsdauer | 3–5 Stunden |
🗺️ Die drei Hauptgruben der Terrakotta-Armee
Eines der Dinge, die Besucher im Museum der Terrakotta-Armee am meisten überraschen, ist die Entdeckung, dass die berühmte Armee nicht in einem einzigen Saal untergebracht ist. Der archäologische Komplex ist in drei Hauptgruben unterteilt, von denen jede eine andere militärische Formation zeigt. Und genau das macht einen Teil des Reizes des Besuchs aus: von einer Grube zur nächsten zu gehen und die Veränderungen in der Struktur der Armee zu beobachten.
Darüber hinaus folgt der Rundgang durch das Museum meist der Reihenfolge, die wir uns gleich ansehen werden.
⚔️ Grube 1: Die größte unterirdische Armee
Grube 1 der Terrakotta-Armee ist das absolute Highlight der Anlage. Kurz gesagt: Hier zeigt sich das berühmteste Bild des Museums: Reihen und Reihen lebensgroßer Soldaten, aufgestellt, als stünden sie bereit für die Schlacht.
- Dies ist mit über 14.000 m² die größte Grube der Anlage.
- Es wird geschätzt, dass dort mehr als 6.000 Soldaten- und Pferdefiguren aufgestellt sind.
- Die Truppen sind in Schlachtordnung aufgestellt, mit der Infanterie an der Front und den Streitwagen dahinter.
Es ist wirklich beeindruckend, den Pavillon zu betreten und die beeindruckende Größe der Grube zu sehen.
Ein kleiner Tipp, der sich bewährt hat: Zuerst die Seiten der Laufstege entlanggehen, bevor man ins Zentrum geht. Dort sind weniger Menschen und der Blick auf die aufgereihten Soldaten ist viel klarer.
🏹 Grube 2: Bogenschützen und Kavallerie
Nach der ersten Grube folgt die Grube 2, die viele Besucher etwas übersehen. Hier befindet sich einer der interessantesten Teile der Armee. Besonders spannend ist, dass diese Grube spezialisierte Militäreinheiten zeigt, was ein besseres Verständnis der Organisation der kaiserlichen Armee ermöglicht.
Hier kann man sehen:
- Kniende und stehende Bogenschützen, bereit zum Schießen.
- Kavallerieeinheiten mit Terrakotta-Pferden.
- Strategische Verteidigungsformationen.
Wenn die Grube 1 durch ihre Größe beeindruckt, besticht diese durch Details und militärische Strategie. Dabei fällt vielen Besuchern etwas Kurioses auf: Jeder Soldat hat individuelle Gesichtszüge.
🛡️ Grube 3: Das Kommandozentrum
Die Grube 3 der Terrakotta-Armee ist deutlich kleiner, spielt aber eine Schlüsselrolle innerhalb des Komplexes. Hier vermuten Archäologen, dass sich das Hauptquartier der unterirdischen Armee von Qin Shi Huang befand.
Um es verständlich zu machen: Es war so etwas wie das Hauptquartier der unterirdischen Armee.
In diesem Bereich findet man:
- Figuren hochrangiger Offiziere.
- Einen kleinen zeremoniellen Wagen.
- Eine Formation, die offenbar einen militärischen Rat darstellt.
Nach dem Besuch der anderen Gruben wirkt diese hier eher unauffällig. Dennoch liegt gerade darin der historische Wert: Sie zeigt, wie die Hierarchie der Armee strukturiert war.